Die Farbtypen und meine Erfahrungen mit Farbberatung und Make-Up Beratung – Teil 1

Farbypen und Farbstifte

Mit dem Thema Farbtypen und Farbberatung habe ich mich während der Ideenfindungsphase meines Blogs beschäftigt. Das Ganze ist jetzt schon einige Monate her, dennoch wollte ich meine Erfahrungen mit euch teilen. Kennt ihr auch Themen, über die man ewig immer mal wieder nachdenkt, dann setzt man sich irgendwann einmal ausführlich damit auseinander, findet es eine Zeitlang super spannend und dann ist plötzlich gut? So war das bei mir, das Thema Farbtypen kann ich zu den Akten legen. Das Gute daran, dass das Ganze jetzt schon einige Zeit zurückliegt ist, dass ich euch im zweiten Teil des Artikels dann auch gleich berichten kann, wie ich die Erkenntnisse umgesetzt habe und ob und wie mir die Beschäftigung mit dem Thema weitergeholfen hat.

Zeitreise in den Februar 2019…..

Seit kurzem beschäftige ich mich damit, welche Farben mir stehen und welcher Farbtyp ich denn möglicherweise sein könnte. Um dem Rätseln ein schnelles Ende zu bereiten, habe ich mich entschlossen eine professionelle Farbberatung in Anspruch zu nehmen. Wenn ich das hinter mir habe gibt es Teil 2 zu diesem Artikel und ich werde euch berichten wie es gelaufen ist.

Bevor allerdings die Profis ran dürfen möchte ich euch erzählen, was meine bisherigen Recherchen ergeben haben, wo ich mich einordnen würde und warum ich das ganze überhaupt spannend finde. Und ganz besonders interessant finde ich, wie richtig oder falsch ich mit meiner Einschätzung liegen werde (voraussgesetzt ich vertraue auf das Urteil der Farbberaterin).

Wie sehr beeinflusst das, was uns gefällt, nicht nur an uns, sondern auch an anderen, wie wir verschiedene Farben beurteilen? Ich habe eine Freundin gefragt, welche Farben sie an mir gut und schlecht findet. Als sie meinte, dass Schwarz an mir viel zu düster sei, wollte ich ihr mit einem beigen Pulli beweisen, dass mich dieser erst recht bleich wirken lässt. Sie fand ihn aber viel besser, als das schwarze Shirt, das ich trug. Wer hat also recht? Fand sie das Schwarz nur so schlecht an mir, weil sie allgemein schlechte Assoziationen zu Schwarz hat? Und das Beige gut, nur weil es eine helle Farbe ist? Auch meine Mama habe ich befragt und die meinte wiederrum, das mir schwarz super steht und einen schönen Kontrast zu meiner hellen Haut und den blonden Haaren macht.

Natürlich darf jeder tragen was er will, egal ob das nun den Teint oder die Augen zum Strahlen bringt, oder ob man vielleicht etwas mehr Concealer und Rouge braucht, um nicht wie eine Leiche auszusehen. Ich mag schwarz und auch wenn es vielleicht etwas hart an mir wirkt, ich werde es gerne weiterhin tragen.

Warum das Ganze?

Als ich meinem Freund von der Idee mit der Farbberatung erzählt habe, war er zuerst etwas skeptisch und hat nicht verstanden, wozu so etwas gut sein soll. Ich musste ihm erst erklären, dass die Haut verschiedene Untertöne haben kann, nämlich kühle, warme und neutrale und dass einem, je nachdem welchen Unterton man hat, verschiedene Farben besser stehen. Einem warmen Farbtypen stehen warme Farben, also Farben mit einem hohen Gelbanteil besser und einem kühlen Farbtypen stehen kühle Farben mit einem hohen Blauanteil besser. Auch die Sättigung und die Helligkeit der Farben spielen eine Rolle. Seinen eigenen Farbtypen zu kennen, kann einem helfen Kleidung und Make-up in Farben auszuwählen, die Haut und Augen optimal schmeicheln. 

Warme und kalte Farben
In der oberen Reihe sieht man warme Farben mit einem Gelbstich, unten kühlere Farben mit höherem Blauanteil.

Die Farbtypen

Die klassischen Farbtypen, die die meisten Leute kennen, sind Sommer, Frühling, Herbst und Winter. Es gibt so viele Informationen zu den Farbtypen, weswegen ich an dieser Stelle nur meine subjektiven Erfahrungen mit euch teilen möchte. Immer wieder mal habe ich überlegt, wer dieser vier Typen ich sein könnte und habe auch den ein oder anderen Onlinetest dazu gemacht. Ich habe mittelblonde ins goldene gehende Haare, grünblaugraue Augen, helle Haut und einige Sommersprossen. Einig werden konnten sich die Tests nie, nur der Winter konnte ausgeschlossen werden und ich denke am häufigsten wurde ich als Herbst eingestuft. Dabei mag ich die klassischen Herbstfarben, wie Senfgelb und Rostrot, gar nicht gerne an mir.

Vor kurzem bin ich dann auf das 12er System der Farbtypen gestoßen. Es gibt auch Systeme mit 16 oder gar 24 Farbtypen. Bei den ausführlicheren Systemen fiel es mir schon etwas leichter mich einzuordnen. Ich schwanke zwischen Soft Autumn und Soft Summer. In einem System gab es einen Toasted Soft Summer, das bedeutet man ist zwar überwiegend ein kühler Typ, hat aber einige warme Elemente in sich, wie beispielsweise goldenen Schimmer in den Haaren oder gelbe Sprenkel in den Augen. Die Farben sind gedämpft, also „soft“ und nicht zu hell und sowohl goldener als auch silberner Schmuck steht einem.

Mein Hauptmerkmal ist denke ich „soft“ also gedämpft. Sobald eine Farbe gedämpft (also vergraut) und eher dunkel ist, spielt es finde ich nicht mehr so eine große Rolle, ob es sich um eine warme oder kühle Farbe handelt. Mein Tipp wäre aber, dass kühl etwas besser ist. Obwohl ich meine Haare überhaupt nicht kühl finde. Oft sieht mein Make-up im Winter super toll aus, solange ich die Haare nach hinten genommen habe und man nur den dunkleren und aschigeren Winteransatz sieht und die Augen strahlen mehr blau als grün. Sobald ich dann die Haare öffne passt es nicht mehr so ganz. Und nein, meine Haare sind nicht gefärbt, sie bleichen nur im Sommer sehr stark aus.

Warum möchte ich eine Farbberatung machen?

Ich möchte einfach wissen, wie mich jemand einschätzt, der mich nicht kennt und nichts hineininterpretiert. Ich habe relativ wenig Dinge in meinem Kleiderschrank und versuche seit einigen Jahren nur mehr qualitativ hochwertige Kleidung zu kaufen. Oft finde ich meine Auswahlmöglichkeiten aber dann doch etwas eingeschränkt und langweilig. Ich habe Lust ein paar neue und einige farbigere Stücke zu kaufen. Und gerade wenn die Qualität stimmen soll und damit auch der Preis höher ist, will ich, dass die Sachen dann auch wirklich gut zu mir passen. Und darum investiere ich eben jetzt erst mal in die Farbberatung, bevor ich einfach drauf loskaufe.

Ausblick auf die Farbberatung

Klassischerweise wird eine Farbberatung mit einer Stilberatung kombiniert. Man wird also nicht nur über die Farben, die einem stehen, sondern auch darüber informiert, welche Schnitte zu einem passen, welche Muster man gut tragen kann, welche Frisuren und Accessoires zu einem passen.  Zusätzlich habe ich mich auch für eine Make-up Beratung interessiert. Ich schminke mich gerne mit neutralem Mineral Make-up, die Farbe meines Augenbrauenstifts würde ich als dunkelaschblond bezeichnen und auf den Wangen trage ich am liebsten einen hellen Bronzer. Alles andere wirkt schnell als wäre ich schmutzig im Gesicht. Die nette Dame von der Farbberatung hat mir empfohlen erst mal zur Make-up Beratung zu kommen, da ich unsicher war, ob ich nur die Farbberatung oder auch die Stilberatung machen möchte. Ich finde ja bei meiner Figur muss weder was betont noch kaschiert werden, Accessoires trage ich sowieso kaum und meine Haare sollen vor allem eines werden: lang.  

Also gibt es für mich jetzt erstmal die Make-Up Beratung und dann entscheide ich ob es mir bei dem Institut gut gefallen hat und ob ich zu einer Farb- oder Farb- und Stilberatung wiederkomme. Ich bin sehr gespannt.

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Ich hoffe ihr seid auch gespannt, wie es mir bei meiner Make-Up Beratung ergangen ist und ob ich mit meinen Vermutungen richtig lag. Wenn ja, dann verpasst nicht Teil 2 dieses Artikels!

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Links zu Seiten, wo ihr euch einlesen könnt:

https://www.prettyyourworld.com/

https://www.beautyjunkies.de/forum/threads/119756-Der-12-er-Farbtypen-Thread

Farbtypen, Farberatung und Make-Up beratung Teil 1

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